A2 •Zwei Männer und zwei Frauen im All

Raumschiff ohne Profi an Bord

CHRISTINA HORSTEN

Cape Canaveral. Einmal mit einem Raumschiff im Weltall unterwegs sein. Davon träumen viele Menschen. Lange Zeit konnten dorthin nur Astronauten aufbrechen. Doch das könnte sich langsam ändern.

In der Nacht zum Donnerstag ist eine Rakete in Florida in den Vereinigten Staaten von Amerika gestartet. Das Besondere an dieser Mission: Das vierköpfige Team fliegt ohne Profi-Astronauten ins Weltall. Das Raumschiff steuert sich weitgehend von selbst.

Chris Sembroski, Sian Proctor, Jared Isaacman und Hayley Arceneaux
Chris Sembroski, Sian Proctor, Jared Isaacman und Hayley Arceneaux

„Ich bin Weltraum-Fan seit dem Kindergarten“, sagte Jared Isaacman. Der 38-Jährige ist sehr reich. So konnte er für den Ausflug das Raumschiff für sehr viel Geld mieten. Die anderen Mitglieder im Team hat er ausgesucht: eine Arzthelferin, eine Künstlerin und ein Raumfahrt-Ingenieur.

Außer Jared Isaacman sind auch schon andere reiche Leute ins All gereist. Bislang dauerten solche Ausflüge aber immer nur kurze Zeit. Dieses Mal soll das Raumschiff drei Tage lang die Erde umrunden. Dabei soll es höher als die Internationale Raumstation (ISS) fliegen: rund 580 Kilometer über der Erde.

Das Raumschiff heißt „Inspiration4“ – was soviel heißt wie eine erhellende Idee – und ist mit 300.000 Kilometer pro Stunde unterwegs. Alle 90 Minuten umkreist damit die Erde. Gestartet ist es mit einer Falcon 9-Rakete auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral. Das liegt im amerikanischen Bundestaat Florida.

Weser Kurier 16.09.2021

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